Archive for September, 2010


Ach, diese Jahreszeit ist doch auch noch für eine ganz andere Sportart geeignet. Also für viele ist es eine richtige Sportart.

Für mich war es bisher immer nur Fun. Deswegen war ich mit einigen Freunden, darunter auch einige Mädels, auf dem Paintballfeld und habe Gotcha gespielt. Einfach immer wieder ein riesen Spaß!

Davor habe ich mich auch dazu entschlossen mir richtige Ausrüstung zu kaufen. Das lohnt sich bei mir, da ich öfter mal auf dem Feld stehe. Mit Ausrüstung meine ich nur die Kleidung, die „Waffen“ bekommen wir immer gestellt, genau wie die Kugeln. Also habe ich mir einen Brustpanzer, eine Schutzhose für mein Unterleib und Schutz für die Beine gekauft. An den Füßen trage ich meine alten Bundeswerstiefel und auch die alte Jacke von der Bundeswehr hat noch lange nicht ausgedient.

Handschuhe habe ich mir nicht gekauft, da reichen normale Ski-Handschuhe. Was noch wichtig ist: Schutz für den Hals und den Hinterkopf. Am Hals kann es besonders weh tun, wenn der frei liegt. Und der Hinterkopf wird ebenfalls nicht geschützt, denn die Maske, die man trägt, schützt nur das Vordergesicht.

Naja und dann zieht man eben „in den Krieg“. Man teilt sich in zwei Mannschaften und läuft auf ein Feld mit Schutzmöglichkeiten und Verstecken. Ziel ist es dann, die gegnerische Mannschaft abzuschießen, bis der Letzte „gefallen“ ist. „Gefallen“ heißt in diesem Punkt, dass er von einer Kugel getroffen wurde. Dann muss er das Feld verlassen.

Danach sieht man zwar aus wie eine kleine Drecksau, aber dazu ist die Kleidung ja auch da. Am lustigsten ist dann am Ende natürlich oder besser einen Tag später, den schönsten blauen Fleck zu küren! 😉 Denn vor denen ist man nicht an allen Körperstellen sicher 😉

Allterrainboarding

Oh, ich glaub ich habe da etwas Neues gefunden. Noch ist der Sommer nicht vorbei, zumindest nicht ganz und der Winter kann eh noch ein bisschen auf sich warten. Deswegen muss mein Snowboard noch ein bisschen in der Ecke stehen…und Moment mal..vor einer Weile habe ich ja noch Kite-Surfing ausprobiert…das heißt..ich versuche doch einfach mal: Allterrainboarding!!!!!

Dabei handelt es sich um ein Funsportgerät, das eine Mischung aus Snowboard und Skateboard ist. Also perfekt für die kommenden Jahreszeit!

Es gibt unterschiedliche Boards mit verschiedenne Federungen, Laufkulturen oder Lenkungen. Leute, die im Norden wohnen, da wo es schön windig ist, bevorzugen das Kiteboarding. Man benutzt zussätzlich zu dem Board noch einen Lenkdrachen. Die Leute, die im Süden wohnen, bevorzugen das Downhill. Und wer an den anderen Orten Deutschlands wohnt, naja der probiert halt beides aus oder widmet sich dem Freestyle.

Ich habe letztens das erste Mal auf solch einem Ding gestanden, weil ich unbedingt nicht warten wollte, bis ich das nächste Mal zum Kitesurfing kann. Und deswegen musste eine Alternative her. Diese Trendsportart ist nicht nur etwas für Kenner und Brettfreunde, sondern immer mehr Familien finden auch Spaß daran. Ist doch cool, wenn Mutti&Papa mit ihrem Sohn nicht zu den Tieren in den Zoo gehen, sondern eben zum Allterrainboarding! 😉 Passt auf, demnächst schnappt sich eure Omi noch ein Board!!!!

Ist jedenfalls ein irres Gefühl und ich denke, für mich ist es eine gute Übung. Dann könnte ich ja fast ein Profi sein, wenn ich wieder zum Kitesurfing fliege! Vielleicht klappts dann doch, die Mädels auf mich aufmerksam zu machen 😉

Wer sich damit schon auskennt, für den habe ich hier eine Shoppingseite zum Thema!

So in etwa sollte das ganze dann aussehen, wenn man es denn beherrscht:

…und aus diesem Grund habe ich mir die Sache mit den Bildern nochmal überlegt. Ich glaub das wäre wirklich zu peinlich für mich!! Dann wird das nichts mit „Mädels einheizen“.

Ich konntes nämlich nicht mehr aushalten, bin durch die ganzen Videos und Fotos hibbelig geworden und habe  einen Kurztrip nach Fuerteventura gebucht – einzig und allein um dort Kitesurfing zu lernen. Allerdings muss ich betonen, dass es wirklich nur ein KURZtrip war, das heißt zum Lernen blieb nicht so viel Zeit. Der übergroße Erfolg blieb auch aus, aber das ist nicht so tragisch. Man muss das ernsthaft erstmal richtig beherrschen, um so leicht“füßig“ wie die anderen über das Wasser zu schweben. Ich habe dort also erst zwei Tage einen Kurs gemacht und den dritten Tag hatte ich einen Privatlehrer. Es ist besser, wenn sich ein Trainer auf eine einzelne Person konzentrieren kann, das bringt für einen selbst auch viel mehr. Er war wirklich ganz zufrieden mit mir, aber da ich so ehrgeizig bin und es nicht auf Anhieb geklappt hat, war ich weniger zufrieden. Leider war nach vier Tagen mein „Urlaub“ auch schon wieder zuende. Das schreit also nach Wiederholung. Die sollte auch nicht so lange auf sich warten lassen, denn sonst verlerne ich alles so schnell wieder. Das nächste Mal wollte ich einen Kumpel mitnehmen, dann macht es wahrscheinlich noch mehr Spaß.

Ach und noch was…es hat zwar nicht geklappt für die Mädels eine Show abzuziehen, aber eine nette Bekannschaft habe ich in dem Kurs trotzdem gemacht 🙂 Sie ist auch öfters in diesem Gebiet unterwegs und stand das erste Mal auf dem Brett. Allerdings hatte sie bereits Erfahrung im normalen Surfen. Naja jedenfalls weiß ich, wo ich demnächst öfter einen Kurzurlaub machen werde 😉